Nachdem wir vor kurzen Dungeon Hunter bereits vorgestellt haben, folgt nun ein ausführlicher Test. Dungeon Hunter ist ein Action-RPG, dass stark an Diablo erinnert. Durch eine gelungene Story und einem grafischen Meisterwerk, dass auch am 3G absolut flüssig läuft, könnte Dungeon Hunter das Rollenspiel des Jahres werden.
Nachdem man seinen Charakter einen Namen gibt, wählt man eine Klasse aus. Zur Auswahl stehen mit Krieger, Magier und Schurke 3 verschiedene Klassen, welche sich nicht nur durch den Namen unterscheiden. Der Krieger ist optimal im Nahkampf gegen viele Gegner. Kräfitge, langsame Hiebe und eine gute Rüstung sind sein Merkmal. Der Schurke ist schnell und beweglich, besitzt aber kaum Verteidigung, wodurch er nur gegen einzelne Gegner erfolgreich ist. Der Magier ist am effektivsten über eine längere Distanz, obwohl er zur Not auch im Nahkampf besteht. Es folgt ein kurzes Video, dass die Vorgeschichte zeigt.
“Vor einer langen Zeit in Gothicus sammelten sich Bauern, der Adel und die Feen um die Hochzeit ihres Prinzen und seiner Braut zu feiern. Doch anstatt den glücklichsten Tag ihres Leben zu feiern, erkrankte seine Frau noch am selben Tag schwer. Der Prinz versank in tiefe Trauer und versuchte mit schwarzer Magie seine Liebste zu retten. Gelenkt von dunkler Magie, erstach sie ihren Prinzen und tyranisierte Gothicus. Der einzige der dieses Unheil wieder gutmachen konnte ist der Prinz, und deswegen kehrte er von den Toten zurück um sein Land, vor seiner großen Liebe, zu retten.”
Nach diesem kurzem Intro beginnt das Spiel in der Grabkammer des Prinzen. Eine Fee erweckt ihn von den Toten und erklärt die ersten Schritte. Das Spiel wird über einen virtuellen Joystick gesteuert und 3 virtuellen Tasten. Leider klappt die Steuerung nicht immer so wie sie sollte, und so kommt es öfter vor, dass man an einer Stelle hängt oder sich kurz nicht bewegt. Hier hätte sich eine dynamische Lösung wie bei X2 Soccer angeboten.
Das Levelsystem basiert auf Erfahrungspunkte, die man durch besiegte Gegner bekommt. Steigt man ein Level, kann man Punkte auf vier Eigenschaften (Stärke, Geschick, Ausdauer und Energie) verteilen. Außerdem kann man vordefinierte (die von der jeweils gewählten Klasse abhängen) Fertigkeiten erlernen und im Kampf einsetzen. Wie man es aus World of Warcraft (oder diversen anderen Rollenspielen) gewohnt ist, kann man gefundene oder gekaufte Ausrüstungsgegenstände tragen und somit seinen Angriff, seine Verteidigung oder seine Magie verstärken. Dabei ist zu beachten, dass man für jede Ausrüstung eine bestimmte Anzahl von Eigenschaften benötigt. So braucht zum Beispiel ein schlechter (Zauber-)Stab 10 Punkte bei der Eigenschaft Energie.
Das Kampfssystem basiert auf Hack&Slay. Die Möglichkeit von Schwert-Attacken, Feen-Attacken oder Spezialttacken bieten Abwechslung und damit der Frust nicht zu hoch wird, kann die Gesundheit durch Tränke aufgefrischt werden.
Alles in allem ein grandioses Spiel, dass langzeit Spaß garantiert und nicht nur Rollenspiel-Fans begeistern wird. Einzige Kritikpunkte sind zum Teil verkorkste Steuerung und die sehr langen Ladezeiten am 3G. Trotzdem erhält es eine klare Kaufempfehlung!
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Hallo vLi,
wenn ich das oben so lese, nehme ich an, Du hast das Spiel durchgespielt. Vielleicht kannst Du mir weiterhelfen. Ich bin in der Lavahöhle, habe da die Fee befreit, weiss jetzt aber nicht, was ich als nächstes tun muss. Meine Aufgabenliste ist leer. Danke im voraus.
Uschi