Gestern vorgestellt und schon jetzt heiß begehrt! Sicherlich muss man Apple’s neuesten Streich auch kritisch sehen und es gibt sicherlich auch Meinungen darüber welche nicht ganz positiv ausfallen, alles in allem hat Apple mit dem iPad aber wirklich ein gelungenes Produkt auf dem Markt gebracht.
Basierend auf dem iPhone OS und doch so ganz anders! Ab März bzw. April kann man auch hierzulande mit dem iPad rechnen, solange sollte man wohl auch warten, zumindest wenn man ein 3G fähiges Gerät haben möchte…
Das iPad wird es nämlich in zwei Versionen geben. Einmal nur mit WiFi und einmal mit WiFi und 3G also mit Sim-Karte. Doch auch da weiß man auch noch nicht so ganz wie das ganze hierzulande funktionieren wird, da das iPad nicht gewöhnliche Sim-Karten verträgt. Apple setzt hierbei auf die neueste Micro-Sim Technologie.
Offiziell lautet die Bezeichnung der SIM “Micro Third-Form-Factor (3FF) SIM” und bezeichnet eine SIM-Karte, die gerade einmal 12×15mm groß ist. Die geringe Größe erlaubt den Einsatz in kleineren Geräten, außerdem soll sie mehr Speicherplatz für providereigene Anwendungen besitzen. Das ganze ist bei uns jedoch noch nicht verbreitet und aktuell bietet es kein Mobilfunkanbieter an!
Apple hat mit dem iPad wohl einen neuen Markt gefunden! Das iPhone hat die Smartphone-Welt auf den Kopf gestellt und auf einen anderen Standard gehoben, wem das jedoch nicht ganz ausreicht und unterwegs sein MacBook nicht zwingend benötigt, für den dürfte das iPad wohl das richtige sein. Business Kunden werden es lieben, denn noch nie hatte man alles aufeinmal bei sich, und dabei ist das ganze kleiner und handlicher als ein A4 Block!
Elegant surfen, Videos schauen, Musik hören, Bücher lesen und AppStore Games unterwegs genießen, dass sind eigentlich die Hauptmerkmale des iPads! Es wurde bewusst ein “eigenes” Betriebssystem gewählt da man zwischen MacBook und iPad grundliegend unterscheiden möchte. Das OS des iPads ist trotzdem mehr iPhone als Mac.
Das ganze ist so unfassbar flach und misst an der dicksten Stelle nur 12mm!! Also nicht dicker als ein iPhone aber um einiges größer, was die Arbeit in einigen Sachen erheblich erleichtert! Die Handhabung sieht einfach und gelungen aus, auch die Touch-Tastatur wirkt ziemlich durchdacht und genau! Mit ein wenig Übung wird man damit nahezu wie auf einem Laptop zurechtkommen.
Gaming Freaks wird es freuen, denn das iPad wird mit nahezu jeder iPhone-App zurecht kommen! Die Apps werden auf die richtige Größe gezoomt und hochgerechnet was das ganze wirklich zu einem Erlebnis machen dürfte. Spielen unterwegs war noch nie so geil!
Aber erstmal genug davon schauen wir uns mal die Technischen Daten etwas genauer an…
Technische Daten
Größe:
242,8 (H), 189,7 (B), 13,4 (T) mm
Gewicht:
680 gr , 730 gr (WLAN & UMTS)
Prozessor:
1 GHz Apple A4
Speicher:
16, 32 und 64 GB Flash Drive
Diagonale:
24,25 cm (9,7 Inch)
Auflösung:
1024 x 768 Pixel mit 132 Pixel pro Inch
Datenübertragung:
Wi-Fi (802.11a/b/g/n)
Bluetooth 2.1 EDR
Datenmobilfunk:
UMTS/HSDPA (nur 3G Modell)
GSM/EDGE
Batterie:
Lithium-Polymer Akku
Laufzeit bis zu 10 Stunden
Bewegung:
Bewegungssensor (Accelerometer), Lichtsensor
Ortung:
über WLAN, digitaler Kompass (WLAN & UMTS Modell: GPS & Mobilfunkortung)
Anschlüsse:
Dock-Connector, Kopfhörer (3,5 mm Klinke), Lautsprecher, Mikrofon, SIM-Kartenschlitten
Knöpfe:
An/Aus, Stummschalter, Lautstärke, Home
Videos
Ich werde in Zukunft auch hier am Blog über das iPad berichten, ich denke das Produkt passt genau in das Themengebiet, da eine gewisse Verbindung zwischen iPad und iPhone besteht!



















Auf den ersten Blick ein tolles Gerät, aber wieso verbaut Apple eigentlich “alte Hardware” Kein OLED-Display, nur VGA-Ausgang, kein USB-Anschluss für z.B. Sticks, keine Kamera, nicht genügen Auflösung/Forma für HD-Filme oder Serien, kein entspiegeltes Display, was das Lesen von Ebook auf längere Dauer zur Tortour werden lässt. Weiterhin keine Stift-Unterstützung und somit als Grafik-Tablet kaum zu verwenden. Kaufen werden es die Leute trotzdem. Irgendwie erinnert es mich an den Launch des ersten 3G. Damals Revolution, aus heutiger Sicht er schmeichelhaft. Eigentlich sollte man au das iPad 2 warten. Ich werde es mir trotzdem sicher genauer ansehen, ob es ein Ersatz für mein Netbook und Sony PSR ist.
Man muss als Konzern immer gewisse Kompromisse eingehen. Apple ist halt das Design und die tollen Abmessungen am wichtigsten gewesen. Sie haben die erfolgreichsten Features (AppStore, iTunes, Photo, Mail usw.) auf dem iPad verwirklicht und auf das ein oder andere Schmanckerl vergessen.
Trotzdem ist das ganze wie ich finde gut gelungen, die teilweise extrem überzogene Kritik kann ich nicht ganz verstehen. Wem es nicht gefällt, der soll es sein lassen, ein Notebook Ersatz ist es sicherlich nicht. Es ist vielmehr ein “Spielplatz für große Kinder”. Aber das ist das iPhone und Smartphones im Allgemeinen auch. :p
Ich werde mir das ganze auch nochmal genau ansehen aber es reizt mich schon ziemlich obwohl ich mit MacBook Pro und iPhone ausreichend ausgerüstet wäre…
Aber das “wäre” ist halt immer relativ…
ausführlicher Artikel aber schon einer der späteren.
Finde das Laptop nicht besonders zukunftsweisend, ist eher ein nettes Spielzeug fürs Wohnzimmer. Verstehe nicht die teilweise sehr harten Kritiken der Publicity. Glaube auch, dass sobald die Enttäuschung der hohen Erwartungen verkraftet ist, das iPad noch mal eine neue Chance für einen zweiten Eindruck hat.
Mich reizt es aufjedenfall, aber Minuespunkte sind aufjedenfall das hier dieselben Fehler wie beim iPhone gemacht wurden.
“Ersatz fürs Netbook”. In keinster Weise. Kein Multitasking, keine Plattform für Erweiterungen (Apps sind nur “Programme”, also eher Tools als wirkliche Modifizierungen (siehe Jailbreak), keine Möglichkeiten wie bei Windows oder Mac / Linux.
Entwickelt ein iPhone Dock! Dann steck ich das iPhone hinten rein und hab meine Daten in groß, das wäre super!
Es haben ja schon andere gesagt: erwartet nicht zuviel; das iPad ist eher Evolution denn Revolution. Mit einigen Einschränkungen kann man sicher leben und ich bin auch offen auf die Praxistauglichkeit des Pads. Aber auf den ersten Blick und anhand der technischen Daten wäre sicher mehr drin gewesen. Ich sage nur “Multitasking”. Dinge die schon länger für das iPhone angekündigt werden, sollten doch wohl auch für das neueste Produkt realisiert werden. Der dicke Rahmen ist sicher Geschmackssache. Positiv ist m.E. hervorzuheben, dass der Preis im Rahmen geblieben ist und verhältnismäßig erschwinglich ist. Mal schauen was MS und Google an Tablets 2010 noch ankündigen. Der Markt ist eröffnet.
Ja ich denke es wird da noch einiges an Features fürs iPad kommen… Als das iPhone released wurde war es nicht mal halb so stark wie heute! Zum einen werden bestimmt unglaublich gute Apps speziell für das iPad programmiert werden, zum anderen wird Apple noch einige wichtige Updates nachreichen… Das ganze dauert nur noch ein bisschen, aber es ist ja noch nichtmal erhältlich also…
Ich kann mir schon vorstellen, dass die Apps fürs iPad um einiges umfangreicher gestaltet werden. Es wurde ja auch iWorks dafür vorgestellt, also man darf nur weil das iPad auch alle iPhone Anwendungen abspielt die zukünftigen iPad Apps mit den derzeitigen iPhone iPod Tocuh Apps vergleichen.
Hallo Zusammen!
Stephan, zunächst vielen Dank für Deinen Bericht!
Ich Teile Eure Sichtweisen und werde es mir auch für kaufen, damit ich dann auf der Couch nicht mit iPhone oder MBP 13″ auf dem Schoß surfen und twittern muss
Das Einzige was ich sehr vermisse, ist ein 2. Lautsprecher beim Musikhören oder Filme anschauen (Stereo?! –> es muss ja nicht 5.1 bzw. 7.1 sein ).
Zusammenfassend bin ich der Meinung, dass Microsoft einpacken kann (MS versucht seit Jahren sein OS für Tablets zu verkaufen, ohne Erfolg. Was das Google OS Chrome betrifft, so ist dies doch genau die Kerbe, in die Apple nun gehauen hat.
EIN DEVICE FÜR DEN MAINSTREAM!
Mit dem OS vom iPod Touch (der Vergleich mit dem iPhone ist ja nicht richtig, da man mit dem iPad ja nicht telefonieren kann – bis jetzt …) hat man doch ein Betriebssystem, mit dem Jung und Alt umgehen kann … und einen PC benötigt auch nicht jeder.
Das iPad soll für das für das genutzt werden, für das es gebaut wurde: SPASS HABEN UND VON JEDERMANN BEDIENBAR SEIN