Da ich gerade für meine Sportliche Leistungsüberprüfung beim Bundesheer auf Ausdauer trainiere, habe ich mir nun einmal die “Nike+ App” etwas genauer angeschaut! Diese wurde speziell für den Laufsport entwickelt und ist wirklich eine tolle Sache!
Im iPhone 3G S und in der neuesten Generation des iPod Touches ist der Nike+ Empfänger bereits eingebaut, auch die App ist seit FW 3.0 standardmäßig installiert. Hat man eines dieser Geräte benötigt man also lediglich den Nike+ Sender, dieser kostet um die 19 €. Man kann das ganze jedoch auch mit älteren Modellen bzw. mit dem iPod Nano nutzen, dazu benötigt man jedoch das Set bestehend aus Sender+Empfänger. Der Empfänger wird dann wie das USB-Kabel in das Device gesteckt…
Für die Befestigung des Sensors auf dem Laufschuh empfiehlt sich eine passsende Halterung, diese kostet knappe 10 € und ist zB. auf Amazon erhältlich. Neben dem Sensor kann man natürlich auch “Nike+ Laufschuhe” nutzen, dort ist der Sensor schon in den Schuh eingebaut.
Apps um seine sportlichen Aktivitäten aufzuzeichnen und Statistiken darüber zu erhalten gibt es mittlerweile jede Menge im AppStore, ich empfehle euch jedoch trotzdem die Nutzung des “Nike+ Systems”! Man muss sich zwar Sender und/oder Empfänger zulegen, da das ganze nicht, wie ähnliche Anwendungen über das GPS-Signal arbeitet, dafür wird man aber mit wirklich netten Features bedient.
Das beste an der Lösung ist wahrscheinlich die Möglichkeit seine Daten über iTunes zu syncronisieren und sich dann detailierte Grafiken und Infos zu den einzelnen Läufen direkt im Netz auf seinem “Nike+ Konto” ansehen kann. Dort wird einem wirklich eine Menge geboten. Man kann sich zB. eigene Ziele setzen, sich coachen lassen, sich mit Freunden matchen oder sich motivieren lassen. Man kann also fast sagen die “NikeRunning-Community” macht das ganze erst so richtig interessant!
Nun aber zur App
Die meisten werden sich die “Nike+ App” schon einmal kurz angeschaut haben, wirklich viel ist dazu auch nicht zu sagen. Wer sich wundert kein Icon am Springboard vorzufinden muss nicht verzweifeln, man muss die “Nike-App” nämlich vor dem ersten Gebrauch in den Einstellungen aktivieren. Außerdem sollte man dort auch die geforderten Einstellungen wie Gewicht usw. eingeben.
Hat man dies getan, steht einem das ganze zur Verfügung. Die App ist bewusst einfach gehalten, so verliert man nicht den Überblick und eine einfache Handhabung ist garantiert!
Neben den vordefinierten Trainingsprogrammen kann man sich natürlich auch eigene Programme zusammenstellen, diese sind entweder auf Zeit, Strecke oder Kalorien-Verbrauch aufgebaut. Auf dem iPhone selber werden einem einfache Daten wie die gelaufene Strecke, die gelaufene Zeit, das durchschnitts-Tempo und der Kalorien-Verbrauch angezeigt, möchte man detailiertere Grafiken nutzen sollte man das ganze auf jedenfall über iTunes mit Nike syncen. Das ist natürlich kostenlos.
Hat man sein Trainingsprogramm ausgewählt und gestartet beginnt die vorher ausgewählte Wiedergabeliste zu spielen und schon kann es mit dem Training losgehen. Die App informiert euch während des laufens über interessante Informationen. Dazu wird die Musik einfach etwas leiser und eine freundliche Frauen- oder Männerstimme gibt euch zB. durch wie lange man noch laufen muss um das Ziel zu erreichen oder wie lange man aktuell für einen Kilometer benötigt! Hat man in den Einstellungen einen sogenannten “Power-Song” ausgewählt kann man diesen zusätzlich aktivieren um einen extra Energieschub durch seinen Lieblingssong zu erhalten.
Fazit
Ich bin nicht wirklich ein großer “Läufer”, mit dem Nike+ Trainingskonzept macht das ganze aber wirklich Spaß. Schon alleine das ansehen und auswerten der Daten macht großen Spaß und motiviert ungemein! Man möchte einfach immer schneller und länger laufen als die Freunde es tun.
Video














nette Sache, ich werd das mal weiterverfolgen :p
Ich habe nun gut 9 Trainings damit bestritten und bin nach wie vor sehr zufrieden damit! Zur Genauigkeit kann ich jedoch noch nicht allzuviel sagen, es scheint aber recht gut zu funktionieren.
Das ganze funktioniert ja mittels Beschleunigungssensor. Der Sensor errechnet so einen durchschnittswert, dieser ist jedoch besonders auf längeren Strecken ziemlich genau! Noch genauer wird das ganze natürlich wenn man es zusätzlich auf seine Einstellungen kalibriert. Dazu muss man allerdings wissen wie lange eine Strecke ist damit man dem Sensor sagen kann wie lange beispielsweise 400 m sind!